KfW 40 QNG – Durch nachhaltige Immobilien doppelt profitieren

Wer heute eine Neubauwohnung kauft, achtet nicht mehr nur auf Lage und Grundriss. Entscheidend sind zunehmend drei Fragen:  

  • Wie hoch werden die Energiekosten künftig sein? 
  • Welche staatlichen Förderungen sind möglich? 
  • Und bleibt die Immobilie auch in 10 oder 20 Jahren wertstabil? 

Genau hier setzt der Standard KfW 40 QNG an. Käufer profitieren von zinsvergünstigten Förderdarlehen, deutlich niedrigeren Betriebskosten und einer Immobilie, die bereits heute die Anforderungen der Zukunft erfüllt. Er zählt zu den höchsten staatlich geförderten Standards für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im deutschen Wohnungsbau. 

Über das Förderprogramm der Bundesregierung „Klimafreundlicher Neubau“ (KFN) können Käufer von Neubauwohnungen im KfW-QNG-Standard attraktive zinsvergünstigte Darlehen erhalten. Die konkreten Förderbedingungen, Zinssätze und verfügbaren Fördermittel werden regelmäßig angepasst und sollten vor Antragstellung aktuell geprüft werden. Derzeit sind Förderdarlehen von bis zu 150.000 Euro pro Wohneinheit möglich. 

Der folgende Artikel erklärt verständlich, was hinter dem Kürzel KfW 40 QNG steckt, welche Anforderungen ein Gebäude erfüllen muss und welche Förderkonditionen gelten. Ein konkretes Rechenbeispiel zeigt zudem, wie groß der finanzielle Vorteil beim Kauf einer KfW 40 QNG-Wohnung tatsächlich ausfällt und begründet, warum sich solch eine Immobilie als Kapitalanlage lohnt. 

Was bedeutet KfW 40 QNG? Einfach erklärt 

Hinter der sperrigen Bezeichnung verbergen sich zwei eigenständige Standards, die in Kombination das höchste Niveau an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im deutschen Wohnungsbau definieren. 

KfW 40: Hocheffiziente Gebäudehülle und Anlagentechnik 

Die Zahl 40 bezieht sich auf den Primärenergiebedarf eines Gebäudes – also auf die gesamte Energie, die für Heizung, Warmwasser, Lüftung und Kühlung benötigt wird, einschließlich Erzeugung und Transport. Ein Gebäude mit dem Standard KfW 40 verbraucht nur 40 Prozent der Energie eines gesetzlich definierten Referenzgebäudes. Die Berechnungsgrundlage liefert das Gebäudeenergiegesetz (GEG)

In der Praxis bedeutet das einen Primärenergiebedarf von lediglich 40 Prozent des gesetzlich definierten Referenzgebäudes nach Gebäudeenergiegesetz (GEG). Erreicht wird das durch eine hochwertige Dämmung, dichte Fenster, eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung und eine effiziente Wärmeerzeugung – in der Regel über eine Wärmepumpe in Kombination mit erneuerbaren Energien. 

QNG: Das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude 

QNG steht für „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ und wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) vergeben. Während KfW 40 ausschließlich die Energieeffizienz im Betrieb betrachtet, geht das QNG-Siegel deutlich weiter: Bewertet wird das Gebäude über seinen gesamten Lebenszyklus – von der Rohstoffgewinnung über den Bau und die Nutzung bis hin zum späteren Rückbau. 

QNG bewertet ökologische, ökonomische, soziokulturelle, technische, prozessuale und Standort-Qualität – wie das konkret aussieht, zeigt der nächste Abschnitt. 

Die Vergabe erfolgt nicht durch das Ministerium selbst, sondern durch akkreditierte Zertifizierungsstellen wie DGNBNaWoh oder BiRN. Jeder Nachweis wird unabhängig dokumentiert und auditiert – ein wesentlicher Unterschied zu rein freiwilligen Nachhaltigkeitsangaben. Innerhalb des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude wird zwischen den Zertifizierungsstufen QNG-PLUS und QNG-PREMIUM unterschieden. Bereits die Stufe QNG-PLUS erfüllt die Voraussetzungen für die meisten KfW-Förderprogramme. QNG-PREMIUM stellt nochmals höhere Anforderungen an Nachhaltigkeit und Qualität. 

Die Anforderungen im Detail – was ein KfW 40 QNG-Gebäude leisten muss 

Die Zertifizierung nach KfW 40 QNG ist keine reine Papierarbeit. Sie verlangt konkrete bauliche und technische Maßnahmen, die bereits in der Planungsphase festgelegt und während der gesamten Bauausführung dokumentiert werden müssen. Im Folgenden ein Überblick über die fünf wichtigsten Anforderungsbereiche. 

1. Energieeffizienz und Gebäudehülle 

Das Herzstück jedes KfW 40-Gebäudes ist die hochgedämmte Gebäudehülle. Außenwände, Dach und Bodenplatte erreichen U-Werte, die deutlich unter den gesetzlichen Mindestvorgaben des GEG liegen. Fenster werden grundsätzlich dreifach verglast, Wärmebrücken konstruktiv minimiert. Die Luftdichtheit des Gebäudes wird über einen Blower-Door-Test nachgewiesen. 

Für die Beheizung kommt eine effiziente Wärmepumpe zum Einsatz, ergänzt durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach senkt den Strombezug aus dem Netz zusätzlich. 

2. Lebenszyklusanalyse: CO₂-Bilanz über 50 Jahre 

Anders als klassische Energiestandards betrachtet QNG nicht nur den laufenden Betrieb, sondern den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes – von der Herstellung der Baustoffe über die Nutzungsphase bis zum Rückbau. Die sogenannte Lebenszyklusanalyse (LCA) ermittelt die Treibhausgasemissionen über einen Betrachtungszeitraum von 50 Jahren. 

3. Nachhaltige Baustoffe und Schadstofffreiheit 

QNG schließt zahlreiche kritische Substanzen aus, die im konventionellen Bau noch verbreitet sind. Holzprodukte müssen aus nachweislich nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Für jedes wesentliche Bauprodukt sind die Inhaltsstoffe offenzulegen und zu dokumentieren. 

Für die Bewohner bedeutet das ein spürbar besseres Raumklima und eine nachweislich geringere Belastung mit flüchtigen organischen Verbindungen (VOC). 

4. Wohnqualität: Barrierefreiheit, Schallschutz, sommerlicher Wärmeschutz 

QNG bewertet auch Aspekte, die im Alltag direkt erlebbar sind. Wohnungen erfüllen Mindestanforderungen an Barrierefreiheit – etwa ausreichend breite Türen und schwellenarme Übergänge. Der Schallschutz übertrifft die Vorgaben der DIN 4109. Beim sommerlichen Wärmeschutz wird geprüft, ob das Gebäude auch in heißen Monaten ohne aktive Kühlung angenehm temperiert bleibt. 

5. Nachweisführung: Begleitung durch unabhängige Experten 

Jede QNG-Zertifizierung wird durch zwei unabhängige Instanzen begleitet. Ein Energie-Effizienz-Experte aus der offiziellen dena-Liste betreut die energetischen Nachweise und stellt die Dokumente aus, die für den KfW-Antrag benötigt werden. Parallel dokumentiert eine akkreditierte Zertifizierungsstelle die Einhaltung aller QNG-Kriterien. 

Die KfW 40 QNG Förderung: Welche Vorteile haben Käufer? 

Kredithöhe, Zinsvorteil und Laufzeit 

Mit QNG-Zertifizierung beträgt die maximale Kredithöhe 150.000 Euro pro Wohneinheit. Damit lässt sich bei einer durchschnittlichen Eigentumswohnung ein erheblicher Anteil der Finanzierung über das KfW-Darlehen abdecken. 

Der Zinsvorteil gegenüber einer regulären Baufinanzierung liegt 2026 bei rund zwei Prozentpunkten. Konkret bewegt sich der Effektivzins für KfW 297 (Stand Frühjahr 2026, zehnjährige Zinsbindung) bei etwa 1,8 Prozent, während Standardfinanzierungen aktuell zwischen 3,7 und 4,0 Prozent liegen. Bei einer Kreditsumme von 150.000 Euro summiert sich diese Differenz über zehn Jahre auf einen deutlich fünfstelligen Eurobetrag. 

Zusätzlich sind tilgungsfreie Anlaufjahre und endfällige Darlehensvarianten möglich – ein Aspekt, der besonders für Kapitalanleger interessant ist. 

Was Layer übernimmt – und was Käufer selbst tun müssen 

Bei uns sind sämtliche Voraussetzungen für die Förderfähigkeit bereits erbracht, bevor das erste Verkaufsgespräch geführt wird.: 

  • Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten 
  • vollständige Planung nach KfW 40 QNG-Standard 
  • Beauftragung einer akkreditierten Zertifizierungsstelle 
  • Ausstellung der „Bestätigung zum Antrag“ (BzA) als zentrales Dokument für den KfW-Antrag 
  • nach Fertigstellung: „Bestätigung nach Durchführung“ (BnD) als Nachweis der korrekten Umsetzung 

Käuferinnen und Käufer reichen lediglich die BzA gemeinsam mit ihrer Bank bei der KfW ein. 

Wichtige Fristen und typische Stolperfallen 

Ein entscheidender Punkt wird in der Praxis häufig übersehen: Der KfW-Antrag muss vor dem Notartermin gestellt sein. Die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags gilt bereits als Vorhabensbeginn – ein zu früh unterschriebener Vertrag schließt die Förderung dauerhaft aus. 

KfW 40 QNG in der Praxis: Unser Wohnbauprojekt in Windach 

Die Vorteile des KfW-40-QNG-Standards zeigen sich nicht nur in der Theorie. Auch bei unserem aktuellen Wohnbauprojekt mit stilvollen Eigentumswohnungen in Windach setzen wir auf diesen zukunftsorientierten Standard. Käufer profitieren dadurch von attraktiven Finanzierungsmöglichkeiten, dauerhaft niedrigen Energiekosten und einer hohen Wertstabilität ihrer Immobilie. 

Gerade in Zeiten steigender Energiepreise und zunehmender regulatorischer Anforderungen gewinnt die Energieeffizienz einer Immobilie immer stärker an Bedeutung. Mit einer Wohnung im KfW-40-QNG-Standard investieren Käufer in nachhaltige Qualität und langfristige Zukunftssicherheit. 

Rechenbeispiel: Wie viel Geld können Käufer mit KfW 40 QNG sparen? 

Eine Modellrechnung macht den Förderungsvorteil greifbar. Das folgende Beispiel orientiert sich an einer typischen Neubau-Eigentumswohnung und vergleicht eine klassische Bankfinanzierung mit einer Finanzierung unter Einbeziehung des KfW-Programms 297. 

Hinweis: Die folgende Modellrechnung dient ausschließlich der Veranschaulichung. Förderkonditionen, Zinssätze und Finanzierungsangebote können sich jederzeit ändern. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Finanzierung gültigen Bedingungen der KfW und der finanzierenden Bank. 

Das Beispielobjekt 

  • 3-Zimmer-Eigentumswohnung im Erstbezug 
  • 85 m² Wohnfläche 
  • Kaufpreis: 470.000 € (rund 5.530 €/m²) 
  • Erwerbsnebenkosten (Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch): ca. 30.000 € 
  • Gesamtinvestition: ca. 500.000 € 

Die Finanzierung 

Bei einem angenommenen Eigenkapital von 100.000 € verbleibt ein Finanzierungsbedarf von 400.000 €. 

In Szenario A wird die gesamte Summe über ein klassisches Bankdarlehen finanziert. In Szenario B kommt der Maximalbetrag von 150.000 € über das KfW-Programm 297, die verbleibenden 250.000 € über die Hausbank. 

Der direkte Vergleich (10 Jahre Zinsbindung, 2 % anfängliche Tilgung) 

Szenario A: ohne KfW Szenario B: mit KfW 297 
Kreditsumme gesamt400.000 € 400.000 €
Bankdarlehen (3,9 % Effektivzins) 400.000 € 250.000 € 
KfW 297 (1,8 % Effektivzins) – 150.000 €
Monatliche Gesamtraterund 1.967 € rund 1.704 € 
Zinslast über 10 Jahre rund 140.000 € rund 110.000 € 
Zinsersparnis über 10 Jahre– rund 30.000 € 

Was das in der Praxis bedeutet 

Beim Kauf einer KfW 40 QNG-Wohnung sinkt die monatliche Belastung in diesem Beispiel um rund 263 Euro – eine Entlastung, die spürbar Liquidität freisetzt. Über die zehnjährige Zinsbindung summiert sich der Vorteil auf rund 30.000 Euro, die nicht an die Bank fließen. 

Alternativ kann die monatliche Ersparnis in eine höhere Tilgung gesteckt werden, sodass das Darlehen entsprechend früher abbezahlt ist. Auch tilgungsfreie Anlaufjahre lassen sich vereinbaren – ein Aspekt, der besonders für Kapitalanleger interessant ist und im nächsten Abschnitt im Detail betrachtet wird. 

Hinweis: Die Zinssätze entsprechen dem Stand Frühjahr 2026 und dienen ausschließlich der Veranschaulichung. Eine individuelle Berechnung erstellt die finanzierende Bank 

KfW 40 QNG für Kapitalanleger: Förderdarlehen und Sonder-AfA clever kombinieren 

Für Kapitalanleger entfaltet eine KfW 40 QNG-Wohnung noch eine zweite, deutlich größere Wirkung. Sie zählt zu den wenigen Investitionsformen, die zwei Bundesförderprogramme parallel nutzbar machen – die zinsverbilligte KfW-Finanzierung und die Sonderabschreibung nach § 7b EStG. Die Sonder-AfA erlaubt es Vermietern, in den ersten vier Jahren nach Anschaffung jährlich 5 % des förderfähigen Gebäudewerts zusätzlich zur regulären Abschreibung steuerlich geltend zu machen. Voraussetzung dafür ist seit 2023 unter anderem der Standard Effizienzhaus 40 mit QNG-Siegel. In Kombination mit der seit Oktober 2023 verfügbaren degressiven AfA nach § 7 Abs. 5a EStG lassen sich in den ersten vier Jahren rund 37 % des Gebäudewerts abschreiben.  

Bezogen auf das Beispielobjekt aus dem vorherigen Abschnitt (85 m², Kaufpreis 470.000 €, Gebäudeanteil ca. 80 %) ergibt das ein Abschreibungsvolumen von rund 138.000 € – bei einem Grenzsteuersatz von 42 % entspricht das einem Steuervorteil durch die Immobilie von rund 58.000 € in den ersten vier Jahren. Zusammen mit der Zinsersparnis aus dem KfW-Darlehen 297 von etwa 30.000 € über zehn Jahre summieren sich die monetären Vorteile damit auf weit über 80.000 € – eine Kombination aus Förderdarlehen und steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten, die die Wirtschaftlichkeit einer Neubau-Kapitalanlage deutlich verbessern kann. Tilgungsfreie Anlaufjahre und endfällige Darlehensvarianten im KfW-Programm sowie die spürbar niedrigeren laufenden Nebenkosten einer KfW 40 QNG-Wohnung erhöhen den Cashflow zusätzlich und ermöglichen den Vermögensaufbau durch Immobilien

Hinweis: Steuerliche Effekte hängen stark von der individuellen Situation ab. Die genannten Beträge sind vereinfachte Modellrechnungen und ersetzen keine steuerliche Beratung. 

Für wen lohnt sich KfW 40 QNG? 

Der KfW-40-QNG-Standard bietet nicht nur Vorteile für Eigennutzer, sondern auch für Kapitalanleger und Käufer mit langfristiger Perspektive. Durch die Kombination aus Förderdarlehen, niedrigen Energiekosten und hoher Zukunftssicherheit profitieren unterschiedliche Käufergruppen gleichermaßen. 

Für Eigennutzer 

Wer selbst in einer KfW-40-QNG-Wohnung lebt, profitiert von dauerhaft niedrigen Energiekosten, hoher Wohnqualität und moderner Gebäudetechnik. Gleichzeitig erfüllt die Immobilie bereits heute hohe energetische Anforderungen und bietet dadurch langfristige Planungssicherheit. 

Für Kapitalanleger 

Für Kapitalanleger ist KfW 40 QNG besonders interessant, da sich die zinsvergünstigte KfW-Förderung mit steuerlichen Vorteilen wie der Sonder-AfA kombinieren lässt. Gleichzeitig sorgen niedrige Nebenkosten und die hohe Energieeffizienz für eine sehr gute Vermietbarkeit und langfristige Wertstabilität. 

Für Käufer mit Fokus auf Altersvorsorge 

Energieeffiziente Neubauten gelten als besonders zukunftssicher. Wer langfristig Vermögen aufbauen oder für das Alter vorsorgen möchte, investiert mit einer KfW-40-QNG-Wohnung in eine Immobilie mit hoher Marktgängigkeit und geringem Sanierungsrisiko. 

Für Menschen mit langfristiger Wohnperspektive 

Viele KfW-40-QNG-Wohnungen erfüllen hohe Anforderungen an Komfort, Raumklima und Barrierearmut. Dadurch eignen sie sich besonders für Käufer, die auch im Alter komfortabel und selbstbestimmt wohnen möchten. 

Mehr als Förderung – die langfristigen Vorteile von KfW 40 QNG für Eigentümer 

Die Stärke einer KfW 40 QNG-Wohnung zeigt sich vor allem über die gesamte Nutzungsdauer. 

  1. Niedrigere Betriebskosten und Energiepreissicherheit 

Durch die hochgedämmte Gebäudehülle, die Wärmepumpe und die Photovoltaikanlage liegt der Energiebedarf um rund 60 % unter dem eines konventionellen Neubaus nach Mindeststandard. Für die Bewohner bedeutet das eine jährliche Ersparnis bei Heiz- und Stromkosten im mittleren dreistelligen, häufig auch im vierstelligen Bereich – Jahr für Jahr. Gleichzeitig sinkt die Abhängigkeit von Energiepreisschwankungen. 

  1. Höhere Wiederverkaufswerte und bessere Vermietbarkeit 

Käufer und Mieter achten bewusst auf Energieausweise, laufende Nebenkosten und die langfristige Sanierungsperspektive. Eine KfW 40 QNG-Wohnung positioniert sich in der höchsten Energieklasse und damit am oberen Ende der Nachfrage – mit entsprechend stabilen Wiederverkaufspreisen und kurzen Vermietungszeiten. 

  1. Zukunftssicherheit bei verschärften EU-Vorgaben 

Mit der überarbeiteten EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) verpflichten sich die Mitgliedsstaaten, ab 2030 nur noch emissionsfreie Neubauten zuzulassen und den Bestand schrittweise zu sanieren. Energetisch schwache Immobilien drohen damit zum „stranded asset“ zu werden – schwer verkäuflich, schwer vermietbar und mit steigendem Sanierungsdruck belastet. Eine KfW 40 QNG-Wohnung erfüllt die für 2030 absehbaren Anforderungen bereits heute und behält damit auch in zehn oder zwanzig Jahren ihre Marktposition. 

  1. Wohngesundheit und Komfort im Alltag 

Die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für konstant gute Luftqualität, ohne dass aktiv gelüftet werden muss. Wände und Fenster verhindern Zugluft, Schimmel und kalte Stellen. Die QNG-Vorgaben zu schadstofffreien Baustoffen führen zu deutlich geringeren VOC-Belastungen in der Raumluft – ein Aspekt, der besonders für Familien mit Kindern und für Allergiker als Eigennutzer spürbar ist. Hinzu kommt der ausgezeichnete Schallschutz durch die monolithische Massivbauweise mit Porenbeton. 

  1. Bessere Finanzierbarkeit und langfristige Werthaltigkeit 

Energieeffiziente Neubauten werden von Käufern, Banken und Investoren zunehmend bevorzugt. Der Grund: Das Risiko künftiger energetischer Sanierungen ist deutlich geringer als bei älteren Gebäuden. Dadurch profitieren Eigentümer langfristig von einer höheren Marktgängigkeit, einer besseren Vermietbarkeit und einer stabilen Wertentwicklung ihrer Immobilie.  

Insgesamt ordnet sich eine KfW 40 QNG-Wohnung in die Liste der besten Kapitalanlagen ein, die unter anderem zur Altersvorsorge dienen können. 

Unser Fazit: Warum KfW 40 QNG für Käufer, Kapitalanleger und die Zukunft des Wohnens überzeugt 

Die Entscheidung für KfW 40 QNG bei ausgewählten Neubauprojekten ist bei Layer eine bewusste Positionierung. Sie verbindet das, was Käuferinnen und Käufer heute am stärksten beschäftigt: Werthaltigkeit der Immobilie, Förderfähigkeit der Finanzierung, niedrige Betriebskosten und Zukunftssicherheit gegenüber den verschärften EU-Vorgaben. Für den Käufer bedeutet das kurz gesagt maximale Planungssicherheit. 

Diese Sicherheit fügt sich ein in das, was Layer ohnehin bietet: ein umfassendes Bauherrensicherheitspaket mit Festpreis- und Bauzeitgarantie, eine monolithische Massivbauweise mit Porenbeton für langfristige Substanz und Wertbeständigkeit sowie persönliche Betreuung durch ein eingespieltes Team an den Standorten Schwabmünchen, München, Landsberg am Lech und Augsburg. 

Sie haben Fragen zu diesem Thema? Oder wollen genauer erfahren, welche aktuellen Bauprojekte den Standard erfüllen und welche Wohnungen für Sie konkret in Frage kommen? Kontaktieren Sie uns gerne und wir klären alle offenen Fragen in einem persönlichen Gespräch. 

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Häufige Fragen zu KfW 40 QNG und der Förderung 

Was ist der Unterschied zwischen KfW 40 und KfW 40 QNG? 

KfW 40 beschreibt ausschließlich die energetische Qualität: Das Gebäude darf nur 40 Prozent der Primärenergie eines gesetzlichen Referenzgebäudes verbrauchen. KfW 40 QNG geht einen Schritt weiter und verlangt zusätzlich das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG-PLUS) – also die zertifizierte Bewertung des gesamten Lebenszyklus, der eingesetzten Baustoffe, der Wohngesundheit und der Schadstofffreiheit. Nur die Kombination beider Standards berechtigt zum maximalen KfW-Förderkredit von 150.000 Euro pro Wohneinheit. 

Was ist der Unterschied zwischen Effizienzhause 40 und KfW40 QNG? 

Das Effizienzhaus 40 beschreibt ausschließlich die energetische Qualität eines Gebäudes. Erst durch die zusätzliche Zertifizierung nach dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) wird daraus ein KfW-40-QNG-Gebäude. Dieses erfüllt neben den energetischen Anforderungen auch umfangreiche Kriterien hinsichtlich Nachhaltigkeit, Wohngesundheit, Ressourcenschonung und Lebenszyklusbetrachtung. 

Kann die KfW-Förderung 297 auch beim Kauf vom Bauträger genutzt werden? 

Ja, ausdrücklich. Der Käufer beantragt den Förderkredit gemeinsam mit seiner finanzierenden Bank, sobald der Bauträger die „Bestätigung zum Antrag“ (BzA) übergeben hat. Bei Layer ist die BzA bereits Bestandteil des Bauträgerprozesses – Käufer erhalten alle Unterlagen rechtzeitig vor dem Notartermin, sodass der KfW-Antrag fristgerecht eingereicht werden kann. 

Was kostet die QNG-Zertifizierung den Käufer? 

Beim Kauf einer Layer-Wohnung nichts extra. Die Kosten für den Energie-Effizienz-Experten und die akkreditierte Zertifizierungsstelle trägt Layer als Bauträger und kalkuliert sie in den Festpreis ein. Käuferinnen und Käufer erhalten eine vollständig zertifizierte Wohnung inklusive aller für den KfW-Antrag benötigten Dokumente. 

Muss man in der KfW 40 QNG-Wohnung selbst wohnen, um die Förderung zu bekommen? 

Nein. Das KfW-Programm 297 steht sowohl Eigennutzern als auch Kapitalanlegern offen. Für vermietete Wohnungen ergibt sich sogar ein doppelter Vorteil, da die KfW-Förderung mit der Sonderabschreibung nach § 7b EStG kombiniert werden kann. Lediglich das Programm KfW 298 ist auf selbstnutzende Haushalte mit definierter Einkommensgrenze beschränkt. 

Was passiert, wenn das KfW-Förderbudget für 2026 ausgeschöpft ist? 

Das Förderbudget von 800 Millionen Euro für 2026 ist nach aktuellem Stand ausreichend dimensioniert. Sollte es dennoch früher als erwartet abgerufen werden, profitieren Käuferinnen und Käufer einer KfW 40 QNG-Wohnung weiterhin vom Standard selbst: niedrige Betriebskosten, Werthaltigkeit, Erfüllung der für 2030 verschärften EU-Vorgaben sowie die Sonderabschreibung nach § 7b EStG, die unabhängig von der KfW-Förderung gilt. 

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