Wohnungsbesichtigung: Tipps für Immobilienkäufer - Layer Immobilien



Wohnungsbesichtigung: Tipps für Immobilienkäufer

Wie verhalte ich mich bei einer Wohnungsbesichtigung? Auf was muss ich alles achten? Gerade beim Erwerb von Wohneigentum müssen Sie in dieser Phase des Immobilienkaufs ganz präzise vorgehen. Erfahren Sie hier, worauf es ankommt.

Wunderbar! Sie haben eine Immobilie entdeckt! Ihnen hat das Exposé gefallen, die Eigenschaften der Wohnung sagen Ihnen zu. Nun folgt die erste Wohnungsbesichtigung, um das Wunschobjekt näher unter die Lupe zu nehmen. In zweiten Teil unserer Facebook-Serie „Mein neues Eigenheim: Tipps und Tricks“ führen wir Sie weiter durch die wichtigsten Schritte beim Immobilienkauf. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, auf was sie alles achten sollten, wenn Sie eine Immobilie besichtigen. Denn vor allem als Wohnungskäufer tragen Sie viel mehr Verantwortung als ein Mieter.

Besonders wichtig für Käufer: die Wohnungsbesichtigung

Wenn Sie eine Wohnung kaufen, liegt diese normalerweise in einem Mehrfamilienhaus oder ist Teil einer größeren Wohnanlage. Das bedeutet, dass Ihnen nicht nur die Wohnung gehört, sondern auch ein Anteil des gemeinschaftlichen Eigentums, wie Fahrradkeller und Grünflächen. Damit unterscheidet sich Ihr Vorgehen bei der Wohnungsbesichtigung grundlegend von der eines Mieters. Auch ist es ratsam, die Nachbarschaft, also die Eigentümergemeinschaft, kennenzulernen. So ist die Kaufentscheidung eine Investition doch meist auf Lebzeit. Egal ob Sie selbst in der gekauften Immobilie wohnen oder diese vermieten, gehen Sie bei der Wohnungsbesichtigung gründlich und nach Plan vor! Dann machen Sie keine Fehler, die sie am Ende vielleicht bereuen könnten.

Denn anders als in einem Mietsverhältnis übernehmen Sie als Eigentümer auch die volle Verantwortung für Instandhaltungen und Sanierungen sowie für sämtliche Modernisierungsarbeiten, die Ihre Wohnung betreffen. Sind Risse in Ihren Wänden oder die Fenster undicht, liegt es an Ihnen, diese auszubessern bzw. zu erneuern. Gleichermaßen tragen Sie einen Kostenanteil, wenn zum Beispiel die Heizanlage im Haus modernisiert wird. Legen Sie deshalb Ihr ganzes Augenmerk auf eine gründliche Besichtigung, nehmen Sie eine Checkliste zur Hand und befolgen Sie unsere Ratschläge!

Vor der Wohnungsbesichtigung: Das ist zu tun!

Bevor Sie eine Immobilie besichtigen, lassen Sie sich am besten den Kontakt der Hausverwaltung geben. Fragen Sie diese nach wichtigen Informationen, wie Grundriss, Alter der Wohnanlage und Eckdaten sanitärer Anlagen, insofern Ihnen diese noch nicht vorliegen. Generell gibt der Energieausweis Auskunft über das Baujahr und den Zustand von Heizanlagen. Der Energieverbrauch, und damit verbundene Nebenkosten, lassen sich meist daraus ableiten. Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel zum Thema „Energieausweis: Mehr Transparenz für Mieter“.

Zudem können Sie vielleicht herausfinden, warum die Wohnung verkauft wird. Wertvolle Informanten können hierzu auch Nachbarn sein. Auch wenn es Ihnen vielleicht unangenehm erscheint, trauen Sie sich dort zu klingeln, um in Kontakt zu kommen! Zugleich lernen Sie bei dieser Gelegenheit die Bewohner ein wenig kennen und können sich ein Bild von der Hausgemeinschaft machen.

Ein weiterer Punkt ist die Hausordnung. Normalerweise unterscheiden sich diese nicht wesentlich voneinander. Dennoch sollten Sie diese kennen und damit einverstanden sein, bevor Sie eine Wohnung kaufen. Denn mit dem Kauf stimmen Sie allen Regeln zu.

Während der Besichtigung: Nicht ohne Checkliste!

Wie oben bereits angesprochen, ist die Checkliste ein unverzichtbarer Begleiter! Alles im Kopf zu haben, ist selbst für einen Fachmann eine echte Herausforderung. Für Sie als Laie heißt das: An alles zu denken, ist fast unmöglich. Außerdem sollten Sie auch das Wohngefühl in den neuen Räumen und im Haus aufnehmen können. Dafür brauchen Sie einen freien Kopf, um die dort vorherrschende Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Bedenken Sie auch, dass eine Checkliste ein wunderbares Vergleichsmittel ist, sollten Sie mehrere Wohnungen besichtigen oder sich zwischen Ihren Favoriten entscheiden müssen. Hier finden Sie eine umfangreiche Checkliste, gesponsert von immowelt.de und immonet.de, die Sie herunterladen und nach Bedarf ausdrucken können.

Passt die Wohnung zu Ihren Bedürfnissen?

Welche Eigenschaften die Wohnung erfüllen muss, liegt ganz bei Ihnen. Allgemeine Hinweise zu geben ist schwierig, da ein jeder eigene Vorstellungen vom neuen Eigenheim hat. Sie wissen selbst am besten, wie viel Platz Sie brauchen, wie viel Stauraum Sie benötigen oder wie Sie die Zimmer nutzen wollen. Auch was die Gemeinschaftsanlagen betrifft, ob Ihnen Grünflächen wichtig sind und ob Sie Außenparkplätze oder eine Tiefgarage bevorzugen, liegt alles in Ihrem Ermessen. Wichtig ist nur, dass Sie sich vorab eine genaue Vorstellung davon machen! Ratsam ist es auch, die Wohnung zu unterschiedlichen Tageszeiten bzw. Wochentagen zu besichtigen. Über Lichtverhältnisse und Lärmpegel bekommen Sie nur dann einen realen und vollständigen Eindruck.

Was außerdem wichtig ist:

– Wir raten, unbedingt einen Einzeltermin zur Besichtigung zu vereinbaren. So können Sie sich alles in Ruhe ansehen und genießen zudem die volle Aufmerksamkeit des Verkäufers oder Maklers. Schließlich sollen alle Ihre Fragen vollständig beantwortet werden.

– Nehmen Sie sich einen neutralen Begleiter oder noch besser einen Sachverständigen mit zur Besichtigung. Zwei Paar Augen sehen mehr als eines. Sind diese darüber hinaus noch geschult, umso besser!

– Machen Sie Fotos! Im modernen Zeitalter der Mobiltelefonie haben Sie mit Ihrem Handy auch einen Fotoapparat zu Hand. Nutzen Sie diese Möglichkeit! Später kann der Eindruck viel besser wirken, wenn Sie diesen bildlich festgehalten haben.

So punkten Sie bei der Wohnungsbesichtigung

Welche persönlichen Vorlieben ein Immobilienverkäufer bei der Auswahl eines Käufers hat, liegt nicht in Ihren Händen. Dennoch sollten allgemeine Verhaltensregeln wie Pünktlichkeit beim Besichtigungstermin und ein freundlicher Auftritt selbstverständlich sein. Womit Sie allerdings das wichtigste Entscheidungskriterium erfüllen, ist ein Vorweis Ihrer Bonität. So kann der Verkäufer sichergehen, dass er auch pünktlich sein Geld in vollem Umfang erhält. Bei ImmobilienScout24 erhalten Sie den SCHUFA-BonitätsCheck kostenlos und in wenigen Minuten. Sie können Ihre Bonitätsinformationen direkt online abrufen, ausdrucken und bei der Wohnungsbesichtigung vorlegen. Wenn Sie jetzt noch einen guten Eindruck hinterlassen, haben Sie gute Karten. (Auch für einen bleibenden Eindruck ist ein Einzelttermin bei der Wohnungsbesichtigung sehr förderlich!)

Was außerdem wichtig ist:

– Besichtigungen sind immer kostenfrei! Sollte dafür von Ihnen Geld verlangt werden, stecken mit hoher Wahrscheinlichkeit betrügerische Absichten dahinter. Seien Sie auf der Hut!

– Die Zahlung für Makler fällt erst beim Kauf an. Das heißt keine Anzahlung oder Zahlung während der Besichtigung! Auch sollten Sie bei der Wohnungsbesichtigung nichts unterschreiben! Grundsätzlich gilt: keine Unterschrift ohne Notar!

– Zu guter Letzt sollten Sie sich die Gemeinschaftsordnung und die Teilungserklärung der Eigentümergemeinschaft aushändigen lassen. Daraus entnehmen Sie oben genannte Verantwortungsbereiche, die Sie als neuer Eigentümer übernehmen.

Gut beraten von Profis

Wenn Sie all diese Dinge beachten und Ihre Checklisten zur Hand haben, sind Sie für Ihre Wohnungsbesichtigung gut gerüstet und können eine fundierte Beurteilung machen. Das A und O für eine der vielleicht wichtigsten Entscheidungen Ihres Lebens! Wenn Sie immer noch unsicher sind oder lieber zu einhundert Prozent sichergehen wollen, suchen Sie sich Unterstützung von Profis. Die kompetenten Makler aus unserem Team stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie mit uns!

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