Energie sparen

Energie sparen: Technik mit Zukunft

Energie sparen

Die Forschung für energieoptimiertes Bauen, kurz EnOB, befasst sich mit Technologien, die „Gebäude mit minimalem Primärenergiebedarf und hohem Nutzerkomfort – und das bei moderaten Investitions- und deutlich reduzierten Betriebskosten“ (www.enob.info) ausstatten. Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird aus einer Idee ein Prototyp, aus einem Prototyp ein marktreifes Produkt. Wie spannend Energie sparen sein kann, zeigen die folgenden vier Produkte:

1. Miniaturheizungspumpen

Heizungspumpen regeln den Wasserkreislauf zwischen Heizkessel und Heizkörper. Durch moderne Pumpen lässt sich bereits viel Energie sparen. Doch mit einer neuen Technik, auf Basis eines dezentralen Pumpsystems, geht noch mehr: Aus einer Pumpe werden viele kleine. Jede Heizfläche wird durch jeweils eine Miniaturpumpe versorgt. Damit entfallen energiefressende Umwälzpumpen und Thermostate komplett.

2. Klimaaktive Wärmespeicher in Baustoffen

Ressourcen sparen bedeutet auch Energie speichern oder abführen und zielgerichtet nutzen. Dazu wird sogenanntes Phasenwechselmaterial (englisch kurz PCM) den mineralischen Baustoffen in Wänden und Böden beigemischt. Somit wird die Wärme höchst effizient über Wasserleitungen aufgenommen und großflächig wie über die Fußbodenheizung wieder abgeben. Das Prinzip funktioniert allerdings auch umgekehrt, um Hitze im Sommer abzuleiten.

3. Thermisch optimierte Fensterfassaden

Die dritte Innovation greift die Wärmeschutzanforderungen an Gebäuden auf. Denn sie werden durch die EnergieEinsparVerordnung (EnEV) zunehmend verschärft. Gerade für flächige Fensterfronten wie von Bürogebäuden bedeutet dies einen Wandel. Dreifach- und Vakuumverglasung mit jeweils dafür optimierten, extrem dünnen Fensterrahmen erreichen Topwerte, was die Dämmung und Isolierung betrifft. Die sogenannte „Aktiv-Fassade“ aus einer Aluminiumkonstruktion gibt es mittlerweile schon auf dem Markt.

4. Architekturverglasung mit elektrochromen Schichten

Elektrochromes Glas ist nichts Neues: Den Lichtdurchlass von Scheiben durch angelegte elektrische Spannung stufenlos durch Verdunkelung zu regeln gibt es auf dem Markt schon länger. Doch war der Beitrag zur Energieeinsparung von verglasten Gebäuden aufgrund eines sehr hohen Energieverbrauchs bislang eher kritisch. Im Zuge des Projekts wurden eingesetzte Materialien und Technologien dahingehend optimiert, dass heute bis zu 70 Prozent Energie gespart und Kosten gesenkt werden können.

Energie sparen mit Zukunftstechnologien: Verbraucher sparen bares Geld

Nicht nur im Sinne eines umweltbewussten Umgangs mit unseren Ressourcen ist es sinnvoll, sich über den neuesten Stand der Technik zu informieren. Anfänglich höhere Investitionen zahlen sich über kurz oder lang in barem Geld aus. Scheuen Sie sich daher nicht, breitflächig Informationen von qualifizierten Fachkräften einzuholen. Gerade als Hausherr sollten Sie alle Möglichkeiten zu Ihrem Vorteil ausschöpfen!

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