Immobiliendarlehen günstig aufnehmen – Tipps

Immobilienkredite verpflichten Darlehensnehmer über viele Jahre. Hier ist es wichtig, genau hin zu sehen, zu vergleichen und sich kompetent beraten zu lassen. Lesen Sie jetzt unsere Tipps, wie Sie möglichst günstig Ihre Immobilie finanzieren können.

Ein Haus zu bauen oder eine Immobilie zu kaufen ist ohne Immobiliendarlehen für die meisten Privatpersonen nicht möglich. Die hohen Immobilienpreise tragen außerdem dazu bei, dass der Traum vom Eigenheim nur noch mit passendem Finanzierungspartner in Erfüllung geht. Doch Darlehen ist nicht gleich Darlehen. Darüber hinaus gibt es jede Menge zu beachten. Wenn Sie bei der Kreditaufnahme folgende Regeln einhalten, gehen Sie Ihr Immobiliendarlehen bestmöglich an.

Das erstbeste Immobiliendarlehen ist womöglich nicht gut genug – lassen Sie sich beraten!

Eine Immobilie kann über unterschiedliche Wege mit einem Darlehen finanziert werden. Dabei sind nicht die Zinsen alleine entscheidend. Das günstigste Immobiliendarlehen ist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Hinzu kommen die Konditionen der Banken. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich bei einem komplexen Produkt wie diesem gut beraten lassen. Auch dann, wenn Sie sich über das Internet gut informieren und mit Online-Kreditrechnern Darlehen vergleichen können. Wie bei einer Online-Immobiliensofortbewertung bekommen Sie damit zwar einen ersten Überblick, jedoch keine umfassende Bewertung bzw. kompetente Beratung.

Lassen Sie sich fachlich beraten, weil:

  • – sich Zinsen und Konditionen von Bank zu Bank stark unterscheiden.
  • – sich im Gespräch individuell passende Kredite besser finden lassen.
  • – so die optimale Kredithöhe und anfängliche Tilgung gefunden wird.
  • – Sie ein Immobiliendarlehen über viele Jahre bindet.
  • – Sie über Fördermöglichkeiten sprechen können.

 

Beginnen Sie mit dem Zinsvergleich!

Ihre Bank des Vertrauens, bei dem Sie bereits im Kindesalter Ihr erstes Sparbuch angelegt haben, ist möglicherweise nicht der ideale Finanzierungspartner, wenn es um Ihre Baufinanzierung geht. Die Zinsen sind zwar nicht das alleinige Kriterium. Trotzdem können Sie erste Anhaltspunkte darüber finden, mit welchem Kreditgeber Sie besser abschneiden. Vergessen Sie nicht: Das Darlehen ist ein Produkt der Banken, welches zu unterschiedlichen Preisen verkauft wird.

So vergleichen Sie Immobiliendarlehen richtig:

Beim Zinsvergleich ist es wichtig darauf zu achten, dass die  Tilgung und Zinsbindung sowie der effektive Jahreszins der Vergleichsdarlehen identisch sind. Nur so lassen sich die Produkte direkt miteinander vergleichen.

Aufgepasst: Die Tilgung fällt ins Gewicht!

Bei der anfänglichen Tilgungsrate sollten die Lämpchen aufleuchten. Warum? Weil diese darüber entscheidet, über wie viele Jahre die Raten verteilt sind. Ist die Tilgung hoch, haben Sie den Kredit schneller abbezahlt. Allerdings sind die monatlichen Raten dann auch höher. Andersrum: Je niedriger die Tilgung, desto niedriger die Raten und länger brauchen Sie, bis Sie wieder schuldenfrei sind.

Ein weiterer wichtiger Punkt der richtigen Tilgungsrate hängt von der Höhe der Zinsen ab. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob Sie ein Darlehen in einer Niedrigzins- oder eine Hochzinsphase beanspruchen. Passen Sie die Tilgung nicht entsprechend an, sitzen Sie am Ende auf einem hohen Restbetrag und langen Laufzeiten. Nur ein Fachmann kann Ihnen diesen komplexen Vorgang kompetent erklären und Sie richtig beraten.

Tipp: Fragen Sie nach einem kostenlosen Tilgungssatzwechsel!

Wir leben in bewegten Zeiten. Durch einen Jobwechsel, unvorhergesehene finanzielle Belastungen oder eine Babypause sollten Sie ein Darlehen wählen, bei dem Sie den Tilgungssatz ohne Zusatzkosten ändern können. Nur so können Sie sichergehen, dass private Gegebenheiten Sie nicht in Stress bringen und Sie Ihre Raten für die Baufinanzierung flexibel anpassen können.

Zinsbindungsfrist – auch hier sollten Sie mehr als nur die Ohren spitzen!

Bei Immobiliendarlehen richten sich die Zinsen immer nach dem aktuellen Marktzins und bleiben nie automatisch über die ganze Laufzeit gleich. Es liegt auf der Hand, dass Sie sich in Zeiten niedriger Zinsen möglichst lange an den Zins binden, um davon zu profitieren. Stehen die Zinsen gerade hoch, wählen Sie die Zinsbindungsfrist entsprechend niedrig.

Wer weiß schon genau, was kommt? Risiken bei der Zinsbindung mindern:

Niemand kann zu 100 Prozent genau sagen, wie sich die Zinsen entwickeln. Oder wissen Sie, wie in fünf Jahren das Wetter wird? Eben. Deshalb können Sie bei Banken eine Risikoberatung einfordern. Sie können zum Beispiel die Zinsen auf zwei verschiedene Darlehen streuen. Wie Sie sehen, gibt viele Stellschrauben an denen Sie drehen können, um auch wirklich das optimale Immobiliendarlehen einzukaufen. Ohne kompetente Beratung haben Sie als Otto-normal-Verbraucher kaum die Chance, hier alles richtig zu machen.

Kein Sonderfall: Sondertilgungen in Betracht ziehen!

Je höher das Eigenkapital, desto niedriger ist die benötigte Kreditsumme. Je niedriger der Kredit, desto geringer die Zinsen und Laufzeit. Demnach werden Sie möglicherweise und zu recht außerordentliche Rückzahlungen machen wollen, wenn Sie zwischenzeitlich mehr Geld anhäufen können, als erwartet. Da jedoch der Kredit auch ein Produkt ist, kann es ähnlich wie eine Warenrückgabe betrachtet werden. Schließlich geben Sie damit einen Teil des Darlehens zurück – womit der Bank Einnahmen entgehen. Achten Sie also darauf, einen Kreditgeber zu finden, der Sondertilgungen zu lässt. Und vergleichen Sie unbedingt den zugelassenen Prozentsatz.

Sollte Sie eventuell ein Geldsegen ab 10 Jahre nach Kreditaufnahme erwarten, sind Sie dazu berechtigt, den Kredit zu kündigen. Das erlaubt das gesetzliche Kündigungsrecht. Lassen Sie auch über entsprechende Maßnahmen beraten, wenn diese Möglichkeit für Sie besteht.

Insbesondere für Bauherren: Bereitstellungszinsen

Gerade beim Hausbau sind Bauverzögerungen keine Seltenheit. Sorgen Sie bestenfalls vor, indem Sie bei Zusammenarbeit mit einer Baufirma auf eine Fertigstellungsgarantie achten. Im zweiten Schritt sollten Sie sich bei den Kreditgebern erkundigen, ob eine Verzögerung der Kreditaufnahme mit Kosten verbunden ist – den sogenannten Bereitstellungszinsen. Erfragen Sie, ab wann Bereitstellungszinsen anfallen und wie hoch diese ausfallen. Außerdem ist wichtig zu wissen, wie lange Ihnen die Bank Spielraum einräumt.

Bei Immobilienkäufen fallen selten Verzögerungen an. Mit einer Zeitspanne von zwei bis drei Monaten sind Sie deshalb relativ sicher. Beim Hausbau sollte Ihnen ein halbes Jahr ohne Bereitstellungszinsen zugesichert werden.

 

Den passenden Finanzierungspartner finden – wir helfen Ihnen!

Wussten Sie, dass wir unsere Baufamilien und privaten Immobilienkäufer dabei unterstützen, den passenden Finanzierungspartner zu finden? Wenn Sie noch auf der Suche nach dem Traumhaus oder einem neuen Eigenheim sind, sprechen Sie mit uns! Wir sind gerne auch persönlich für Sie da!

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