Haus sanieren oder umbauen – Förderungen, mit denen Sie sparen

Für fast 100 Maßnahmen rund um das Haus fördert oder bezuschusst die KfW ihr Vorhaben in den Bereichen Energieeffizienz, Wohnkomfort und Einbruchschutz. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten und klären Sie die Frage, ob es Sinn macht ein älteres Haus zu sanieren.

Eine Immobilie älteren Baujahrs zu finanzieren, kann mit den zahlreichen Fördermöglichkeiten der KfW günstiger werden. Für fast 100 Maßnahmen rund um das neue Eigenheim gibt es dabei Geld vom Staat. Als Immobilienkäufer können Sie Ihr Vorhaben in den Bereichen Energieeffizienz, Wohnkomfort und Einbruchschutz fördern lassen. Denn wenn Sie ein älteres Haus kaufen, müssen Sie dieses Haus in der Regel auch sanieren. Nachdem wir Ihnen ein paar Tipps gegeben haben, wenn Sie ein Haus sanieren möchten, zeigen wir Ihnen mit Hilfe einer interaktiven Grafik der Interhyp auch, wo in Ihrem Haus all die Fördermöglichkeiten versteckt liegen.

Ein altes Haus sanieren – macht das Sinn?

Ob Sie ein altes Haus sanieren, anstatt  besser einen Neubau in Betracht zu ziehen, hängt von vielerlei Faktoren ab. Nicht zuletzt ist es eine persönliche Entscheidung, die auch Ihre Möglichkeiten und Ihren Lebensstil berücksichtigen muss. Diese Frage sollten Sie gut durchdenken und für sich klären. Denn sowohl ein Neubau als auch die Sanierung oder der Umbau eines Hauses wird Sie Kraft, Zeit und Geld kosten.

Wenn es Ihnen vor allem um die Kosten geht, sollte sich das Bestandshaus in einem allgemein guten Zustand befinden. Außerdem ist es von großem Vorteil, wenn Sie selbst handwerklich begabt sind. Denn alles, was Sie in Eigenleistung erbringen, wird natürlich günstiger. Bedenken Sie auch, dass Sie nicht alle Sanierungsarbeiten bzw. An- bzw. Umbauten sofort erledigen müssen. Je nach Priorität können Sie einzelne Bereich nach und nach auf Vordermann bringen bzw. nach Ihren Vorstellungen verändern. Damit lassen sich die Kosten verteilen und auf Ihre jeweilige aktuelle finanzielle Situation anpassen.

Diese Voraussetzungen sollte ein älteres Haus unbedingt haben:

  • Prüfen Sie die Hausanschlüsse und deren Standard, insbesondere Heizungen, Kanal- und Wasseranschlüsse.
  • Kontrollieren Sie die Substanz, das Fundament, Wände und Balkone.
  • Gibt es Schimmel oder Wasserschäden im Haus und ist der Keller trocken?
  • Begutachten Sie die Dämmung im gesamten Haus inklusive Fenster und Hausdach?
  • Wurde Asbest im Haus verbaut?
  • Ist das Baujahr älter als 1978 und hat damit keinen energetischen Standard?

Fördermöglichkeiten vom Staat für Sanierungen und Umbauten

Haben Sie sich für den Kauf eines älteren Hauses entschlossen, sollten Sie die Investitionsprogramme der Förderbank KfW genauer unter die Lupe nehmen. Dadurch sinken die Zinskosten für die Gesamtfinanzierung oft deutlich, berichtet Interhyp, Deutschlands größter Vermittler für die private Baufinanzierung. Ein Grund dafür sind auch die Tilgungszuschüsse, die zum Beispiel bei besonders energieeffizienten Maßnahmen möglich sind. Bei einer Sanierung, Investitionen in den Einbruchschutz oder energiesparenden Umbaumaßnahmen lassen sich im ganzen Haus inklusive Eingangs- und Außenbereich Maßnahmen fördern. Wichtig ist deshalb, dass Sie sich gut beraten lassen. Einen ersten Überblick zeigt Ihnen diese interaktive Grafik unter https://zuhause-foerdern-kfw.interhyp.de/ für knapp 100 förderbare Maßnahmen rund ums Haus. Vom Eingangsbereich über den Keller, Fassade und Innenräume bis hin zum Dach finden Umbau- und Sanierungswillige in die drei Bereiche Energieeffizienz, Wohnkomfort und Einbruchschutz unterteilt, bei welchen Vorhaben der Staat finanziell unter die Arme greift.

Geld vom Staat für fast 100 Maßnahmen rund ums Haus
Quellenangabe: obs/Interhyp AG

Expertentipps für die Förderung von Sanierungen und Umbauten

Prüfen Sie mögliche Förderfähigkeiten vor den geplanten Sanierungsarbeiten oder Um- beziehungsweise Ausbauten. Denn dann können Sie die Planung noch rechtzeitig anpassen, wenn eine Förderung nicht optimal passt. Wer ohnehin das Bad umbauen möchte, kann beispielsweise mitunter den Kredit 159 nutzen oder den Zuschuss 455 B, wenn beim Waschtisch oder der Toilette auf Höhenverstellbarkeit geachtet oder die Dusche stufenlos zugänglich umgebaut wird.

Beim Erneuern von Fenstern und Türen lassen sich Sanierungen häufig mit Vorgaben der KfW nach Energieeffizienz oder Einbruchschutz vereinen. “Fenster zählen zu den potenziellen Schwachstellen der Energiebilanz eines Hauses. Moderne Fenster mit Wärmeschutzverglasung sorgen für warme Räume und senken den Energieverbrauch. Passende KfW-Produkte können das Programm 151/152 oder der Zuschuss 430 sein”, erklärt Expertin Mirjam Mohr.

Kredite der KfW sind oft zinsgünstig, bieten zum Teil Tilgungszuschüsse und werden in einigen Fällen von den Banken ähnlich betrachtet wie Eigenkapital, sodass die Bankkredite und die Gesamtfinanzierung dadurch besonders zinsgünstig sind. “Um alle Sparchancen zu nutzen, sollten Baufinanzierungskunden die Möglichkeit von KfW-Darlehen und -Zuschüssen prüfen lassen”, sagt Mohr. Lassen Sie sich daher unbedingt von einem Baufinanzierungsexperten einschätzen, ob und wie die Einbindung von Fördermitteln im Einzelfall möglich und sinnvoll ist.

Energetische Fachplanung und Baubegleitung ist ratsam

Wer die Hausverschönerung jedoch mit praktischen Belangen kombinieren und so Förderfähigkeit herstellen möchte, muss sich an die Kriterien der KfW halten. Der Schlüssel dafür ist laut Interhyp die energetische Fachplanung und Baubegleitung. Auch dafür gibt es Fördermittel. Mit dem Förderprodukt 431 wird ein Zuschuss für die Fachplanung und Baubegleitung bei Wohngebäuden durch einen Energieeffizienz-Experten gewährt. Die KfW übernimmt dann 50 Prozent der Kosten, was einem Zuschuss von bis zu 4.000 Euro pro Vorhaben entspricht. Der Aufwand kann sich lohnen. Allein beim energieeffizienten Sanieren sind Beihilfen von bis zu 30.000 Euro möglich – wenn sich Bauherren an Fristen und Anforderungen halten.

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Quellenangaben: obs/Interhyp AG

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