Hausfinanzierung: Immobilie kaufen

Immobilie kaufen: Erste Überlegungen zum Eigenheim

Sie möchten sich eine Immobilie kaufen? Für Kapitalanleger ist es aufgrund niedriger Zinsen jetzt besonders günstig. Welche Finanzierung ist da die beste? Und wie sieht es mit dem Eigenkapital aus? Wir beantworten die wichtigsten Überlegungen, welche Immobilienkäufer am Anfang bewegen.

Sind Immobilien mittlerweile nicht viel zu teuer?

Natürlich schrecken Immobilienpreise in gefragten Großstädten und „In-Vierteln“ viele erst einmal ab. Doch geben Sie Ihren Traum deshalb nicht gleich auf! Suchen Sie nach Alternativen in Vororten, kleineren Städten oder in gar ländlicher Gegend. Bei guter Verkehrsanbindung und wachsendem Angebot öffentlicher Einrichtungen gewinnen diese immer mehr an Attraktivität. Auch möchten viele „Aussiedler“ schnell erreichbare Erholungsgebiete wie Wälder und Seen sowie verschiedenste Freizeitmöglichkeiten nicht mehr missen.

Brauche ich Eigenkapital und wie hoch sollte dieses sein?

Noch bevor Sie nach Ihrem neuen Eigenheim suchen, sollten Sie sich über Ihre Finanzlage ein genaues Bild verschaffen. Besitzen Sie kein Eigenkapital, wird die Sache schwierig. Experten raten von einer Vollfinanzierung ab; das Risiko ist hoch und kommt nur in Ausnahmefällen in Frage. Wollen Sie trotzdem eine Immobilie kaufen, sind ein sehr guter Verdienst und ein nachweislich sicherer Arbeitsplatz unbedingt Voraussetzung.

In der Regel fahren Sie mit einem Eigenkapital von mindestens 20 Prozent des Kaufpreises gut. Zusätzliche Kosten für Makler und Notar, Grundbucheintrag und Steuern sowie die Nebenkosten für die Finanzierung müssen Sie allerdings mit einkalkulieren. Im Schnitt liegen diese bei rund zehn Prozent des Kaufpreises.

Wie ermittel ich die Kaufpreis-Obergrenze?

Wie teuer Ihre Immobilie maximal sein darf, hängt einerseits von Ihrem Eigenkapital ab. Auf der anderen Seite müssen Sie überlegen, wie viel Sie monatlich für die Tilgung des Kredits plus Zinsen und Nebenkosten aufwenden können. Hochgerechnet auf die Laufzeit bis zur vollständigen Tilgung sollte Sie entsprechenden Raten langfristig stemmen können.

Wie hoch darf ich mich monatlich belasten?

Oder: Wie viel können Sie monatlich maximal aufwenden? Davon müssen Sie den Kredit tilgen, ihre Lebenskosten decken und ausreichend Geld für Sonderzahlungen beiseitelegen. Was viele unterschätzen: Die Nebenkosten beim Eigenheim sind meist um einiges höher, als die in einem Mietverhältnis. Zum Beispiel zahlen Sie Sanierungen und Reparaturen aus eigener Tasche.

Welche Finanzierung ist für mich die beste?

Zuallererst: Holen Sie mehrere Angebote ein und achten Sie auf transparente Kosten. Eine auf den ersten Blick sehr günstige Finanzierung kann mitunter versteckte Kosten enthalten. Haben Sie „wenig Geld“, wählen Sie eine möglichst lange Laufzeit. Als Kreditnehmer dürfen Sie nach 10 Jahren ohnehin kündigen, falls Sie dann eine günstigere Finanzierung finden.

Allgemein empfohlen wird das Darlehen mit einer Rate von mindestens zwei Prozent zu tilgen. Tilgungsraten von einem Prozent erscheinen zwar auf den ersten Blick verlockend, können bei steigenden Zinsen auf Dauer höhere Kosten bedeuten. Ein Risiko, in der Hoffnung auf fallende Zinsen, sollte beim Immobilienkauf nicht eingegangen werden.

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