Effektiv aufräumen: Der Chaos-Trick

Sagen Sie der heimischen Unordnung den Kampf an! Mit der Chaos-Methode gehen Sie strategisch vor und sorgen langfristig und dauerhaft für ein gepflegtes Zuhause, in dem Sie und Ihre Familie sich wohlfühlen!

Ein Eigenheim bringt in der Regel immer ein kleineres – oder auch größeres – Chaos mit sich. Chaos, im Sinne von Unordnung, Gerümpel, Müll und Dingen, die man gar nicht mehr braucht. Dabei hat Chaos eine meist verborgende Ursache. Diese liegt in der aufgeschobenen Entscheidung. Umso mehr dieser Entscheidungen Sie aufschieben, umso mehr davon, sprich Chaos, ziehen Sie an. Das heißt, noch mehr Unordnung, noch mehr Gerümpel und noch mehr überflüssige Dinge. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, bedarf es einer Strategie für effektives Aufräumen. Es gibt viele Arten des Aufräumens bzw. des Entledigens von Überflüssigem. Eine Strategie, die Sie immer und spielend leicht in den Alltag integrieren können, ist die Anti-Chaos-Methode. Alles, was Sie dafür brauchen, ist ein Küchenwecker, drei Kartons und ein Müllsack.

Der Küchenwecker: Schonen Sie Ihre Ressourcen!

Warum ein Küchenwecker? Ganz einfach! Um Ihre Ressourcen zu schonen! Denn mal ganz ehrlich, wer kennt es nicht, vor einem Stapel Papierkram zu sitzen und bevor man überhaupt damit angefangen hat, diesen durchzusichten und auszusortieren, glänzen schon die ersten Schweißperlen auf der Stirn. Oder aber, nach mehreren Stunden des Aufräumens sind Sie so erschöpft, dass Sie erst einmal für lange Zeit wieder Ruhe brauchen. Zeit, in der sich neues und noch mehr Chaos ansammelt. Mit einem Küchenwecker setzen Sie sich stattdessen ein Limit von ca. 20 – 30 Minuten. Ist die Zeit abgelaufen, stoppen Sie, genießen die Freizeit und machen am nächsten Tag motiviert einfach weiter. Und das fortan regelmäßig!

Drei Kartons: Gut organisiert ans Eingemachte!

Besorgen Sie drei Kartons, z. B. Umzugskartons, die Sie mit „Aufräumen“, „Verstauen“, „Verkaufen/Verschenken“ beschriften. Am Chaosort selbst nehmen Sie jeden Gegenstand in die Hand und überprüfen seine Notwendigkeit. Das heißt, brauche ich (oder ein Familienmitglied) den Gegenstand oder hat er einen besonderen persönlichen Wert? Dieser Schritt ist fast der Schwerste, denn hier müssen Sie sich entscheiden. Hilfreich kann hier auch sein, auf den ersten Impuls zu hören. Danach fackeln Sie nicht lange und setzen Ihre Entscheidung in die Tat um. Entweder kommt der Gegenstand an Ort und Stelle an seinen Platz zurück oder in einen der dafür vorgesehenen Kartons.
Alles, was in „Verstauen“ landet, bedeutet übrigens, dass den Gegenstand aktuell niemand aus Ihrem Haushalt benötigt. Wie etwa die dicke Winterjacke im Frühling.

Der Müllsack: Und weg damit!

Ein Müllsack oder eine große Tüte ist bei jedem Aufräumen ein Muss, denn darin sammelt sich der ganze echte Müll. Wir raten Ihnen zu einem undurchsichtigen Beutel, damit Sie oder Familienmitglieder nicht in Versuchung kommen, Dinge von dort wieder herauszuholen.

Richtig Aufräumen – und so gehen Sie vor

Arbeiten Sie sich langsam vor. Sie können sich Zimmer für Zimmer vornehmen oder sich um verschiedene Ecken kümmern, wie zum Beispiel die Gruschtelschublade im Küchenschrank oder dem Papierstapel auf dem Küchentisch – einfach alles, was Ihnen unangenehm ins Auge sticht, um erst einmal das große, sichtbare Chaos zu beseitigen. Tipp: Eine schnelle Variante, z.B. wenn Sie Besuch erwarten, ist es mit den drei Kartons und dem Müllbeutel durch das Haus oder durch die Wohnung zu ziehen und oberflächlich Ordnung zu schaffen.

Fertig für heute – die Zeit ist um!

Gehen Sie im Anschluss den Müll entsorgen bzw. trennen und bringen Sie alle Gegenstände aus dem Karton „Aufräumen“ an ihren Ort zurück. Den Karton mit „Verschenken/Verkaufen“ können Sie in einer Abstellkammer oder im Keller unterbringen, bis Sie einen Abnehmer dafür gefunden haben. Setzen Sie sich auch hier ein zeitliches Limit. Tipp: Wenn Sie niemanden haben, erkundigen Sie sich nach sozialen Einrichtungen, die Ihnen Ihre Sachen gerne abnehmen, wie zum Beispiel Sozialkaufhäuser.

Wichtig ist, dass Sie dran bleiben!

Planen Sie sich jeden Tag Ihre feste Zeiteinheit ein, zum Beispiel sobald alle Kinder aus dem Haus sind oder wenn Sie von der Arbeit nach Hause kommen. Aufräumen kann sich dabei zu einer sehr meditativen Beschäftigung entfalten. Darüber hinaus entspannt eine klare, aufgeräumte Umgebung Ihren Geist. Wenn Sie sehr eingespannt sind, halten Sie sich bestimmte Wochentage für die Chaos-Strategie fest und notieren den Termin in Ihren Kalender, damit Sie ihn nicht vergessen.
Langfristig und dauerhaft schaffen Sie sich auf diese Weise ein gepflegtes, ordentliches Zuhause und mehr freie Zeit.

 

Quelle: Mehr nützliche Haushaltshilfen finden Sie in „Der perfekte Haushalt? Leicht gemacht!“ von Cynthia Townley Ewer, erschienen im Dorling Kindersley Verlag GmbH (2014)

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