Künstlerportrait: Gesine Frölich

Immer wieder stellen wir Ihnen besondere Locations, neue Einzelhandels- und Handwerksläden oder Künstler aus der Region vor. So auch wieder heute: Die bekannte Fotografin und Malerin Gesine Frölich zeigen wir Ihnen im Portrait mit einem kleinen Ausschnitt ihrer kreativen Werke. Einige davon finden Sie seit Kurzem auch in den Titelbildern unserer Exposés.

Immer wieder stellen wir Ihnen besondere Locations, neue Einzelhandels- und Handwerksläden oder Künstler aus der Region vor. So auch wieder heute: Die bekannte Fotografin und Malerin Gesine Frölich aus Zorneding zeigen wir Ihnen im Portrait mit einem kleinen Ausschnitt ihrer kreativen Werke. Einige davon finden Sie seit Kurzem auch in den Titelbildern unserer Exposés.

 

Portrait der Fotografin und Malerin Gesine Frölich

Eine prägende Kindheit

An ihre Kindheitserlebnisse in Leipzig erinnert sich Gesine Frölich lebhaft. Ihre Mutter verstand es, die materielle Not des Krieges zu lindern, indem sie die Kinder zum Ausleben ihrer Kreativität und Fantasie anregte. Durch das Vorbild der Mutter lernte sie zu kämpfen, sich von Schicksalsschlägen nicht unterkriegen zu lassen und immer wieder nach neuen Ideen zu suchen.

Von der Ausbildung zur Berufung

Neben Mathematik, Sport und Musik begann der Schwerpunkt sich stärker auf die bildende Kunst zu verlegen. Sowohl in der Schulzeit als auch später bei verschiedenen Auslandsaufenthalten, intensivierte sie die Grundlagen für Malerei und Graphik. Dieser Prozess nahm wesentlich mehr Raum ein, als Ihre eigenen Kinder selbstständig wurden und keiner ständigen Betreuung mehr bedurften.

„Die Basis muss stabil und fundiert sein“, sagt die Malerin und Graphikerin, „damit man großzügig aus dem Vollen schöpfen kann.“

Sicherheit für diese Basis erlangte Gesine Frölich durch die Fortbildung an Akademien im In- und Ausland und bei namhaften Künstlern wie Bernd Zimmer, Peter Casagrand, Jose Ciuha und weitere.

Dass sie die technischen Grundlagen und die schöpferische Kraft in ein stimmiges Verhältnis zu bringen vermochte, wurde durch die Arbeiten beim Restaurieren und als Modedesignerin erleichtert.

Der Anfang der Fotografie

Nach zwei schweren Krebserkrankungen musste sie ihr herrlich großes Atelier und die Galerie aufgeben. In dieser Zeit entschloss sich Gesine Frölich, mit der Fotografie neu zu starten. In vielen Kursen hat sie die Fähigkeit zur künstlerischen Fotografie bei Helga Partikel erlernt. Hier entstanden viele Projekte, die in Büchern festgehalten wurden. Ihr letztes Projekt verbindet nun die Malerei und die Fotografie.

Ihre Bilder hängen in den Räumen vieler Großunternehmen. Sie liebt großflächige Formate und die brauchen große Wände, um zu wirken.

Es gibt kaum ein Material, mit dem die Künstlerin nicht arbeitet. Ton, Holz, Stein, Bronze, Leinwand und Papier bearbeitet sie mit Acryl, Öl, Asche, Sand, Wachs und vieles mehr. So entstehen kraftvolle Werke, deren Ausdrucksweise dabei immer reduziert ist. Gern regt sie den Betrachter an, selbst einen Zugang zu ihren Arbeiten zu finden, ihnen Bedeutung zu geben. Sie lässt sich von scheinbar nebensächlichen Dingen inspirieren.

„Ganz wichtig ist mir, dass man nicht stehen bleibt, sondern immer weiter lernt, als wäre man ganz am Anfang“: Bei diesen Worten leuchtet es in den Augen von Gesine Frölich und sie denkt an die Mutter, die sagte: „Weiter kämpfen!“

Fotogalerie der Fotografin und Malerin Gesine Frölich

 

Fotografie und Malerei von Gesine Fröhlich Fotografie und Malerei von Gesine Fröhlich Fotografie und Malerei von Gesine Fröhlich

Kontakt zur Künstlerin

Sie finden Gesine Frölich im Internet über https://www.gesinefroelich.de/

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